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LOTTO Sachsen-Anhalt hat 2017 insgesamt 369 gemeinnützige Projekte mit 5,6 Millionen Euro unterstützt. Neben diesen Lotteriefördermitteln flossen weitere 1,8 Millionen Euro von der GlücksSpirale**, der Rentenlotterie von LOTTO, in gemeinnützige Projekte. In diesem Jahr kamen schon 874.000 Euro zusammen.

Dieses Geld stammt aus den Spieleinnahmen aller GlücksSpirale-Spieler in Sachsen-Anhalt. Es geht zu gleichen Teilen (je 444.000 Euro in 2017 bzw. je 218.000 Euro bislang in 2018) an die vier Bereiche: Sport, Wohlfahrtspflege, Denkmalschutz und Landesprojekte in Sachsen-Anhalt.

So stellte LOTTO Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr über die GlücksSpirale dem Deutschen Olympischen Sportbund 155.000 Euro, dem Landessportbund Sachsen-Anhalt 178.000 Euro und der Stiftung Deutsche Sporthilfe 111.000 Euro für den Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport sowie die Entwicklung des Spitzensports bereit. Unterstützt wurden z. B. die mehrfache Olympiasiegerin Andrea Eskau, Ruder-Olympiasiegerin Julia Lier und Zehnkampf-Vize-Weltmeister Rico Freimuth.

Organisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrts-pflege wie z. B. der Paritätische Wohlfahrtsverband oder das Deutsche Rote Kreuz bekamen 444.000 Euro im Jahr 2017 aus Mitteln der GlücksSpirale. Das Geld floss u. a. in Ausstattungen der Snoozelräume in integrativen Kinder-Tageseinrichtungen in Burg, Gommern und Genthin, in Niedrigpflegebetten im Marthahaus in Halle oder in Weiterbildungen für Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen in Halle. In diesem Jahr gingen Gelder u. a. an das Diakonissen Mutterhaus in Halberstadt für ein Inklusionsprojekt und an die Bahnhofsmission Stendal.

Ebenso 444.000 Euro von der GlücksSpirale erhielt 2017 die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zur Sicherung wertvoller Bausubstanz bedrohter Kulturgüter. So halfen die Mittel, Bauwerke und Kulturdenkmale wie beispielsweise die St. Stephani-Kirche in Calbe/Saale, die Burg Huy Schlanstedt (Harz) oder die Dorfkirche St. Andreas in Hundisburg zu sanieren. In diesem Jahr fließen Denkmalschutzgelder aus der GlücksSpirale u. a. in die Sanierung des Weinberg-Pavillons in Querfurt und in das Familienheim in Gräfenhainichen.

Mit weiteren 111.000 Euro aus der GlücksSpirale 2017 wurden die Alte Münze im Untergeschoss des Talamtes (Südflügel Moritzburg Halle) barrierefrei baulich fertiggestellt und der Verein Grauer Hof in Aschersleben u. a. bei der Dach-, Fenster- und Fassadensanierung unterstützt.

Die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt bekam 2017 rund 333.000 Euro. Das Geld floss u. a. in die Fassadengestaltung der Gedenkstätte hier am Moritzplatz sowie in die Sanierung der Freigangzellen im Innenhof des Gebäudekomplexes. Zudem profitierten auch die Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg bei der Erstellung einer neuen Dauerausstellung, die Gedenkstätte für die Opfer des KZ Langenstein-Zwieberge bei der Reorganisation des dortigen Sammlungsbestandes und der Sanierung der sogenannten Todeskiefer sowie die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn bei der Fortführung und Fertigstellung der Sanierung des unterirdischen Tunnelsystems.

„Dank LOTTO kann die Stiftung ihren historisch-politischen Bildungsauftrag, Kenntnisse über die Geschichte und Folgen der beiden Diktaturen im 20. Jahrhundert zu verbreiten, vollumfänglich wahrnehmen. Die Mittel kommen vor allem unserer pädagogischen Arbeit zugute, dienen aber auch dem Erhalt historischer Orte, die für die Identität unseres Landes von Bedeutung sind“, betonte Dr. Kai Langer, Direktor der Stiftung Gedenkstätten.

„Das Gemeinwohlprinzip von LOTTO, das auch bei der GlücksSpirale greift, macht mehr Menschen zu Gewinnern als nur die Lottospieler“, sagte Lotto-Geschäftsführerin Maren Sieb. „Dieses Erfolgsmodell zu erhalten bedarf es derzeit jedoch gemeinsamer Anstrengungen, denn Schwarze Wetten bedrohen zunehmend die Gemeinwohlförderung und täuschen Verbraucher.“

Was sind Schwarze Wetten?
- Keine Lizenz in Deutschland, demzufolge unerlaubtes Glücksspiel, das strafbar ist
- Wetten auf den Ausgang der Ziehungen beim staatlichen LOTTO
- Keine Garantie, dass Gewinne vollständig, sicher und seriös ausgezahlt werden
- Keine Garantie für Jugend- und Spielerschutz
- Keine Gemeinwohlförderung, denn die Spieleinnahmen füllen nur die Taschen der Anbieter Schwarzer Lotterien
- Sitz der Anbieter Schwarzer Wetten in Steueroasen wie Gibraltar

Die bundesweiten Destinatäre der GlücksSpirale – Sport, Freie Wohlfahrtspflege und Denkmalschutz - haben vor genau einem Monat – am 2. Juli 2018 – in München gemeinsam eine Gemeinwohlerklärung für den Erhalt des bewährten Lotteriemodells unterzeichnet.

Hintergrund:

*Destinatäre sind die Begünstigten – also die gemeinnützigen Organisationen, denen ein fester Teil der Spieleinnahmen der GlücksSpirale (27 %) zugutekommen.

** 1970 gestartet zur Unterstützung der Olympischen Spiele 1972 und danach für die Fußballweltmeisterschaft 1974 genutzt, fördert die GlücksSpirale von LOTTO seit 1976 den Sport, den Denkmalschutz, die Freie Wohlfahrt u. a. gemeinnützige Vorhaben.

Die GlücksSpirale ist eine Endziffernlotterie. Der Höchstgewinn ist eine monatliche Rente von 10.000 Euro, die 20 Jahre lang gezahlt wird.