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LOTTO Sachsen-Anhalt fördert 41.000 Euro Kirche Mösthinsdorf im Saalekreis

Die Architektur der Dorfkirche Mösthinsdorf weist auf eine wechselvolle Geschichte hin. An Stelle eines hölzernen Slavenhauses zu Versammlungszwecken wurde ca. 1200 eine Kirche aus Granit und Fachwerk errichtet. Mehrere Erweiterungs- und Umbauten ließen bis zum 18. Jahrhundert den schlichten, einschiffigen barocken Putzbau entstehen - wie er sich heute darstellt. Vom Vorgängerbau sind das romanische Eingangsportal mit beidseitigen Säulen sowie eine kleine Glocke erhalten geblieben.

Da die Grundkonstruktion, insbesondere von Dach und Fassade, inzwischen stark geschädigt ist, ist deren Sicherung und Instandsetzung dringend erforderlich. Die hauptsächlich für den Erhalt der Dachkonstruktion benötigte finanzielle Basis wurde heute symbolisch in Form eines Schecks überreicht. LOTTO Sachsen-Anhalt fördert die Arbeiten an der Kirche Mösthinsdorf mit 41.000 Euro.

„LOTTO unterstützt die Initiativen zum Erhalt historisch bedeutender Bauwerke, damit buchstäblich die Kirche im Dorf bleibt und weil dadurch sowohl die Tourismuswirtschaft als auch das kulturelle Leben im ländlichen Raum belebt werden“, sagte LOTTO-Geschäftsführerin Maren Sieb.

Die Kirchengemeinde Mösthinsdorf engagiert sich stark für eine komplette Sanierung der Kirche, um ihre Nutzung als „Rast- und Konzertkirche“ zu erweitern. Mösthinsdorf (rd. 350 Einwohner) gehört zur Einheitsgemeinde Petersberg.

Hintergrund:

Lotteriefördermittel stammen aus einem festen Teil der Spieleinnahmen. Sie werden auf Antrag an gemeinnützige Vorhaben in den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Umwelt und kirchliche Denkmalpflege vergeben. So kommen jeden Tag rund 15.000 Euro von LOTTO Sachsen-Anhalt dem Gemeinwohl im Land zugute.

Von jedem Euro, der für ein Produkt von LOTTO Sachsen-Anhalt ausgegeben wird, fließen rund 20 Cent in gemeinnützige Projekte - wie in die Sanierung der Kirche Mösthinsdorf.

Bild: v. l.: Superintendent Hans-Jürgen Kant, Helmut Krimm, Sven Tischer, Vereinsvorsitzender Ronny Krimm, Marika Rauth