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1,2 Mio. Euro von LOTTO Sachsen-Anhalt für 35 gemeinnützige Vorhaben

Magdeburg, 20. März 2019 – Der Welttag des Glücks heute ist auch ein Glückstag für Vereine in Sachsen-Anhalt, die eine Fördermittelzusage* von LOTTO Sachsen-Anhalt für ihre beantragten Projekte bekommen. Der Aufsichtsrat der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt hat heute der Vergabe von 1.187.500 Euro an 35 gemeinnützige Vorhaben zugestimmt.

Vom Porzellanmuseum in Annaburg über die Brietzer Teiche in der Altmark bis zum Blinden-Tastmodell in Zeitz, vom Theaterspiel in der Baumannshöhle im Harz bis zur Budo-Akademie in Halle – die Vorhaben berühren alle Förderbereiche von LOTTO Sachsen-Anhalt: Kultur, Soziales, Sport, kirchliche Denkmalpflege und Umweltschutz. Mehr als ein Drittel der rd. 1,2 Millionen Euro an Lotteriefördermitteln gingen heute an die Kultur (37 %), ein weiteres Drittel an den Sport (29 %).

Drei Antragsteller bekamen gleich mehrere Projekte bewilligt – so z. B. der Landessportbund und der Sportclub Magdeburg zur Unterstützung des Nachwuchsleistungssports bzw. der LSB auch zur Finanzierung neuer Sportgeräte in 64 Vereinen. Zudem bekommt auch die Kirchengemeinde in Helbra zwei Zusagen für Sanierungsarbeiten – zum einen an der Kirche St. Stephanus und zum anderen an der Kirche St. Martin in Ahlsdorf.

Dem jährlichen Familienbildungsprogramm des DRK und den Sanierungs-arbeiten am Großen Schloss Blankenburg ist LOTTO Sachsen-Anhalt seit vielen Jahren ein verlässlicher finanzieller Unterstützer, ebenso dem DomplatzOpenAir in Magdeburg, dem Quedlinburger Musiksommer und den Wernigeröder Schlossfestspielen bzw. dem Mittelalter-Musikfestival montalbanê. Zum ersten Mal eine Lottoförderung erfahren heute u. a. die Kulturstiftung Wernigerode, die die denkmalgeschützte Liebfrauenkirche in Wernigerode zur Konzertkirche umnutzen möchte sowie der rd. 500 Mitglieder zählende Turnverein in Zerbst, der die Friesenhalle saniert, und auch der Förderverein Annaburger Porzellaneum, der an einem Museum mit Schauproduktion am Standort des einzigen Porzellanherstellers in Sachsen-Anhalt arbeitet.

Hintergrund:

*Lotteriefördermittel stammen aus einem festen Teil der Spieleinnahmen aller Lottospieler. Von jedem Euro, der für ein Produkt von LOTTO Sachsen-Anhalt ausgegeben wird, kommen rund 20 Cent dem Gemeinwohl zugute. Dieses Geld wird auf Antrag an gemeinnützige Vereine/Verbände vergeben. Über Anträge bis zu 15.000 Euro für ein Vorhaben entscheidet monatlich die Lottogeschäftsführung. Projekte, die mehr Geld benötigen, werden im Lottobeirat beraten und quartalsweise im Aufsichtsrat entschieden. Seit Bestehen der Lotto Toto GmbH Sachsen-Anhalt wurden insgesamt 10.100 gemeinnützige Projekte in Sachsen-Anhalt mit 202 Millionen Euro an Lotteriefördermitteln unterstützt – davon rd. 400 Projekte in 2018.


BEREICH SOZIALES

75.000 Euro – DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.
…für das Familienbildungsprogramm ELAN 2019
Seit nunmehr 15 Jahren erfahren sozial benachteiligte Familien mit Kindern emotionale Unterstützung und persönliche Beratung. In diesem Jahr sind – vorranging für Familien mit Migrationshintergrund - 16 Maßnahmen vorgesehen – u. a. im KiEZ Arendsee sowie in den Jugendherbergen Thale und Haldensleben. LOTTO Sachsen-Anhalt begleitet das ELAN-Familienbildungsprogramm seit vielen Jahren fördernd.

21.000 Euro – Deutscher Kinderschutzbund, LVSA e. V. in Magdeburg
…für die Jubiläumstour anlässlich 30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention – mit Familienfesten und Konzerten in fünf Orten in Sachsen-Anhalt
In Magdeburg (13. Juni), Derenburg (20. Juni), Stendal (27. Juni), Pretzsch (Landkreis Wittenberg, 3. Juli) und Benndorf (Kreis Mansfeld-Südharz, 24. Juli) sind Veranstaltungen geplant, die in dreistündigen Programmen über kinderrechtsrelevante Themen für alle Altersgruppen informieren und jedermann unterhaltsam-spielerisch für das Thema sensibilisieren.

20.000 Euro – Unterstützungsverein des Rotary Club Zeitz e. V.
…für die Errichtung eines Reliefs der Stadt als Blinden-Tastmodell
„Sehbehinderte können ihre Stadt ertasten, Sehende können sie neu erkunden“ – unter dem Motto soll ein Modell der Stadt Zeitz im Wachsausschmelzverfahren entstehen. Die Topografie einer Stadtlandschaft wird als dreidimensionales Tasterlebnis begreifbar. Kleine Punkte in Blindenschrift geben die notwendigen Erläuterungen zu markanten Punkten. Das Modell soll voraussichtlich in der Michaeliskirche in Zeitz seinen festen Platz finden.

BEREICH UMWELT

75.000 Euro – BUND Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.
…für Naturschutz und Natur erleben an den Brietzer Teichen (bei Salzwedel) in 2019
Das Areal an der ehemaligen innerdeutschen Grenze entstand durch Tonabbau und entwickelte sich zu einem vielfältigen Mosaik unterschiedlichster Feuchtbiotope. Geplant ist u. a. durch einen Flächenkauf das Gebiet zu erweitern, weitere Feuchtwiesen anzulegen sowie Bäume zu pflanzen.

BEREICH KULTUR

53.000 Euro – Theater Magdeburg
…für das DomplatzOpenAir 2019 „Chicago“
Magdeburg ist eines der ersten Stadttheater im deutschsprachigen Raum, das das Musical in einer Neuinszenierung auf die Bühne bringen darf. Die Premiere ist am 14. Juni 2019. Jazzige Musik im Geiste der 1920er Jahre gepaart mit „Sex & Crime“ – allabendlich zu erleben bis zum 7. Juli auf dem Magdeburger Domplatz.

53.000 Euro – Kulturstiftung Dessau-Wörlitz
…für die Ausstellung „Georg Forster und das Gartenreich des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau, Ausstellung Rückkehr ins Licht“ 2019
Im UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz verbirgt sich seit Jahrzehnten ein beachtenswerter Sammlungsbestand an kostbaren und völkerkundlich wertvollen Objekten aus dem 18. Jahrhundert. Die Kulturstiftung möchte diesen seltenen Schatz in einer modernen Ausstellung ab Mai der Öffentlichkeit im Wörlitzer Schlosses wieder zugänglich machen.

50.000 Euro – Großes Schloss Blankenburg gGmbH
…für die Dachsanierung am Kasernenflügel/Jägerhaus und die Sanierung Verwalterhaus
Seit 2006 wird das Schlossensemble in mehreren Bauabschnitten saniert. Ziel sind Restaurierung sowie Erhaltung und Pflege des Blankenburger Schlosses als Kulturdenkmal. Dieses ehrgeizige Vorhaben hat LOTTO Sachsen-Anhalt nunmehr mit insgesamt rd. einer dreiviertel Million Euro begleitet.

49.000 Euro – Kulturstiftung Wernigerode
…für die denkmalgerechte Umnutzung der Liebfrauenkirche zur Konzertkirche
Das 264 Jahre alte Gotteshaus besitzt eine außergewöhnliche, für Kirchenbauten eher ungewöhnliche Akustik – wie geschaffen für eine Nutzung als Konzertsaal. Das Philharmonische Kammerorchester würde hier über einen ständigen Konzertsaal und angemessene Probenräume verfügen.

42.000 Euro – Förderverein Annaburger Porzellaneum e. V. (Kreis Wittenberg)
…für die Erweiterung des Porzellanmuseums mit Schauproduktion in Annaburg
Die 140-jährige Geschichte des einzigen Porzellanherstellers in Sachsen-Anhalt (Insolvenz 2015) soll der Nachwelt nähergebracht werden. Seit 2017 läuft die Sanierung der ehemaligen Betriebsstätte. Neben einem Porzellanmuseum mit Schauproduktion (u. a. Gießstrecke, Spritzkabine und Glühbrandofen) im Erdgeschoss soll im Obergeschoss Platz geschaffen werden für kulturelle Angebote.

36.000 Euro – Kulturrevier Harz e. V., Oberharz am Brocken
…für Theaternatur 2019 – Grenzenlos!
Diese Spielzeit vom 9. bis 15. August lehnt sich thematisch an die kommende Spielzeit an. In diesem Jahr sollen Unterschiede zwischen west- und ostdeutschen Lebensweisen Gegenstand von „Grenzenlos!“ sein. Im nächsten Jahr stehen unter „Endstation: Einheit?“ vereinende Aspekte im Mittelpunkt. Drei Inszenierungen eigens für das Festival auf der Waldbühne Benneckenstein ergänzen sich mit theaterpädagogischen Workshops für Jugendliche und Senioren sowie mit Podiumsgesprächen und Gastspielen.

35.000 Euro – Theater Naumburg
…für das Musiktheaterprojekt: Susanna – Oratorium von Georg Friedrich Händel 2019
Das Theater Naumburg, das kleinste Stadttheater Deutschlands, möchte die Spielzeit 2019/20 mit der Aufführung des Händel-Oratoriums „Susanna“ im Naumburger Dom beginnen. „Susanna“ gehört zu den weniger aufgeführten Händel-Werken, da es zwar als Oratorium bezeichnet, aber stilistisch eher eine komische Kammeroper ist. Die Premiere ist am 23. August 2019 geplant. Drei weitere Vorstellungen sollen folgen.

27.000 Euro – Philharmonisches Kammerorchester Wernigerode
…für die 24. Wernigeröder Schlossfestspiele vom 27. Juli bis 1. September 2019
Die Festspiele sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt und verzeichnen einen festen Besucherkreis. In diesem Jahr steht die Aufführung der Oper „Romeo und Julia“ von Vincenzo Bellini mit sechs Aufführungen im Mittelpunkt. Darüber hinaus sind u. a. sieben Wandelkonzerte sowie Kinderprojekte geplant.

27.000 Euro – Förderverein des Quedlinburger Musiksommers e. V.
…für den 39. Quedlinburger Musiksommer vom 15. Juni bis 7. September 2019
„Klang, Pracht und Gloria“ lautet in diesem Jahr das Motto, denn die Stadt begeht drei Jubiläen: 1.100 Jahre Königserhebung, 30 Jahre friedliche Revolution und 25 Jahre Welterbestadt. Beim Quedlinburger Musiksummer sind 16 Konzerte geplant – u. a. auch in der St.-Bonifatius-Kirche Dittfurt.

18.000 Euro – montalbanê e. V. Naumburg
…für das Festival montalbanê vom 14. bis 16. Juni in Freyburg und auf Schloss Neuenburg
Das Festival steht für die internationalen Tag der mittelalterlichen Musik und genießt einen beachtlichen Stellenwert in der deutschen Kulturlandschaft. Ensembles aus mehreren Ländern haben sich angesagt. Musiker, Publikum, Wissenschaftler und Fachjournalisten treten während des Forums in Gedankenaustausch.

14.000 Euro – Zeitenlos e. V. Wettin-Löbejün (Saalekreis)
…für das Musical „Laroranja und der geschmiedete Himmel“ 2019
Die Vereine Zeitenlos e. V., Theater der Tiefe e. V. sowie das Tanzstudio Eisleben möchten gemeinsam das Projekt realisieren. Das Musical soll eine Geschichte Sachsen-Anhalts werden, die sich um einen rätselhaften Fund aus Nebra rankt. Unter Zusammenarbeit mit Schulen und sozialen Einrichtungen in Blankenburg, Thale und Wernigerode erhalten Kinder und Jugendliche Einblicke in Bühnenbau und Ablauf einer Inszenierung. Zehn Vorstellungen sind im August auf der Waldbühne Altenbrak vorgesehen.

13.000 Euro – Kulturreederei Halle e. V.
…für das Theaterprojekt „Familie Feuerstein und das Geheimnis der Baumannshöhle“
Von Juni bis Oktober stehen 12 Aufführungen in der besonderen Theaterkulisse des Goethesaals in der Baumannshöhle in Rübeland (Harz) auf dem Spielplan. Das satirisch-komödiantische Stück, das sich an Familien richtet, wird die berühmten Charaktere der Familie Feuerstein mit der Entdeckungslegende der Tropfsteinhöhle verbinden.

BEREICH SPORT

192.000 Euro Sportclub Magdeburg e. V. (vier Anträge)
…davon 55.000 Euro für die Entwicklung und Unterstützung des Nachwuchsleistungssports in den Sportarten Rudern und Kanu
Mit dem Geld werden u. a. Trainingslager und Wettkämpfe abgesichert sowie neue Übungsgeräte angeschafft.
…davon 55.000 Euro für die Entwicklung und Unterstützung des Nachwuchsleistungssports im Schwimmen, in der Leichtathletik und im Handball
In diesen drei Abteilungen trainieren rund 900 Kinder und Jugendliche. Mit dem Geld werden u. a. Trainings und Wettkämpfe abgesichert sowie Übungsgeräte gekauft.
…davon 50.000 Euro für die Entwicklung von Spitzen- und Anschlusskadern des SC Magdeburg im Hochleistungssport 2019
Top-Athleten der Altersbereiche U23 ermöglicht die Lottoförderung die Teilnahme an Trainingslagern und Wettkämpfen.
…davon 32.000 Euro für „Sport gegen Gewalt“ 2019
Seit mehr als 20 Jahren führt der Sportclub Magdeburg das Projekt „Sport gegen Gewalt“ vereinsübergreifend durch. Kinder ab Kindergartenalter werden an regelmäßige sportliche Betätigung herangeführt. Sie erfahren u. a., wie wichtig Bewegung ist und dass Sport Barrieren überwindet und vereint. Höhepunkt ist ein Aktionstag.

75.000 Euro – Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V. (zwei Anträge)
…davon 50.000 Euro für neue Sportgeräte in 64 Sportvereinen in Sachsen-Anhalt
Neue Boxhandschuhe für Chemie Bernburg und Tischtennisplatten für Rot-Weiß Polleben (Mansfeld-Südharz) gehören ebenso zum Projekt wie vier Kegelsets für den SV 90 Havelberg, 30 Pool-Nudeln für den Bitterfelder Schwimmverein und eine Schrägsprungwand für den Hundesportverein Derenburg (Harz). SV Kali Wolmirstedt kauft neue Speere und Hürden, Eintracht Blau Weiß Peißen (Saalekreis) Fußballtore und der Mühlanger SV (Kreis Wittenberg) neue Federballsets und Rehastepper sowie der Reit- und Fahrverein Dorndorf (Burgenlandkreis) ein Reitpferd.
…davon 25.000 für die 6. Landesjugendspiele Sachsen-Anhalt am 29./30. Mai
In Halle, Landsberg, Schkopau und Bad Dürrenberg wetteifern Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren in den Sommersportarten um vordere Plätze. 31 Landesfachverbände des Sports koordinieren die Wettkämpfe. Bis zu 2.500 Sportlerinnen und Sportler werden teilnehmen. Die letzten „Landesjugendspiele Sachsen-Anhalt“ fanden 2005 in Magdeburg statt. Sie sind ein Schaufenster des Kinder- und Jugendsports im Land.

32.000 Euro – Turnverein „Gut Heil“ Zerbst e. V.
…für die Sanierung der Friesenhalle
Der Verein hat knapp 500 Mitglieder, die in den Sportarten Badminton, Basketball, Fitness, Gymnastik, Kegeln, Rehasport, Schwimmen, Tennis, Tischtennis und Volleyball trainieren. Die 1931 erbaute Friesenhalle soll nach 1991 erneut saniert werden. Hauptsächlich Dach und sanitäre Einrichtungen sind zu erneuern.

31.000 Euro – SV Blau-Weiß Loburg e. V. (Jerichower Land)
…für die Sanierung des Kabinen- und Sanitärtraktes im Sportlerheim
135 Vereinsmitglieder trainieren in den Sportarten Fußball, Kegeln und Volleyball. Die Sanitäranlagen im Gebäude sind mehr als 40 Jahre alt. Es droht die Stilllegung, und somit wäre ein Sport- und Spielbetrieb bald nicht mehr möglich. Umfangreiche Sanierungsarbeiten stehen an – u. a. eine Kernsanierung des Gebäudes, sowie die Erneuerung von Sanitärtrakt, Umkleidekabinen und Heizungsanlage.

13.500 Euro – Budo-Akademie Halle e. V.
…für den Arawaza-Cup am 30 März 2019 in Halle
Die internationale stiloffene Karatemeisterschaft hat sich zum größten Karateturnier Ostdeutschlands entwickelt. Für die Athleten in diesem Jahr – kurz vor der Deutschen Meisterschaft eine Woche später – eine Standortbestimmung. Der Arawaza-Cup wird zum 7. Mal ausgetragen. Bis zu 1.500 Kämpfer im Alter von 6 bis Ü40 aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland werden zum Turnier erwartet, bei dem auf 12 Flächen in der Brandbergehalle in Halle gleichzeitig gekämpft wird.

39.000 Euro – Ev. Kirchspiel Loburg-Leitzkau (Jerichower Land)
…für Sicherung und Instandsetzung des Daches der Kirche St. Katharina zu Flötz
Das Dach des Gotteshauses aus dem 14. Jahrhundert ist undicht. Eine fehlende Dachflächenentwässerung führte zu Durchfeuchtungsschäden an den Grundmauern. Deckenbalken und Sparren sind von Schädlingen befallen. Geplant sind Dachstuhl und Dachbalken instand zu setzen, das Dach neu zu decken und eine Entwässerung einzurichten.

25.000 Euro – Ev. Kirchengemeinde Großwirschleben, Pfarramt Plötzkau (Salzlandkreis)
…für Außenputzsanierungen an der Kirche St. Bonifatius Großwirschleben
Im Jahr 1352 wurde die Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Seit mehreren Jahren wird sie saniert. Nach Arbeiten an Dach- und Deckenkonstruktion im Jahr 2012 sowie am Kirchenschiffmauerwerk innen (2013) sind nun Außenarbeiten vorgesehen. Das Außenmauerwerk des Kirchenschiffes soll fachgerecht saniert werden.

22.000 Euro – Ev. Kirchspiel Halberstadt
…für weitere substanzerhaltende Arbeiten an der Martinikirche zu Halberstadt
Der vor 833 Jahren zum ersten Mal urkundlich erwähnte Bau ist im Innenraum durch das Kreuzgratgewölbe geprägt. Die Innenseiten der Außenwände zeigen starke Schäden im Fugenbereich, teilweise ist im Gewölbe der Putz herabgefallen. Umfangreiche Instandsetzungsarbeiten stehen an dem stadtbildprägenden Bau an.

17.000 Euro – Ev. Paulusgemeinde Halle/Saale
…für Stabilisierungs- und Erhaltungsmaßnahmen des Orgelgehäuses
Die vor mehr als 100 Jahren erbaute Rühlemann-Orgel in der Pauluskirche wurde 1969 beseitigt und durch ein vielfältig umgebautes Orgelwerk ersetzt, das vorher in der halleschen Stephanuskirche stand. Erhalt und Instandsetzung sind aus denkmalpflegerischer Sicht nicht vertretbar, daher ist ein Orgelneubau unter Verwendung des alten Gehäuses geplant.

17.000 Euro – Ev. Kirchengemeinde Nienstedt (Kreis Mansfeld-Südharz)
…für Arbeiten an der Kirche St. Laurentius Nienstedt
Seit der Wende erfolgen Sicherungs- und Instandsetzungsarbeiten am Gotteshaus, das zu Teilen aus dem späten 16. Jahrhundert stammt. Geplant ist jetzt, das Mauerwerk zu ertüchtigen, Fenstergewände und Hauptsims zu restaurieren bzw. zu konservieren sowie Außenputz aufzubringen.

13.000 Euro – Ev. Kirchengemeinde Lüderitz (Landkreis Stendal)
…für die weitere Sanierung der Fassade an der Kirche Lüderitz
Teile des romanischen Feldsteinbaus stammen aus dem 12. Jahrhundert. Das Bauwerk weist auch hochwertige Relikte seiner barocken Bauphase auf. Schäden im Mauerwerk sollen beseitigt und u. a. der Außenputz erneuert werden.

8.000 Euro – Ev. Kirchengemeinde Eimersleben (Landkreis Börde)
…für weitere Arbeiten an der Kirche St. Petri Eimersleben
Das Gotteshaus in Eimersleben, einem Ortsteil der Gemeinde Ingersleben, ist ortsbildprägend. Es wird seit 2004 saniert. Nach der Ertüchtigung des Dachstuhls ist jetzt eine Sanierung der Fenster einschließlich der Einfassungen aus Sandstein im Kirchenschiff vorgesehen.


BEREICH KIRCHL. DENKMALPFLEGE

54.000 Euro – Ev. Kirchengemeinde Helbra (Kreis Mansfeld-Südharz//zwei Projekte)
…davon 27.000 Euro für weitere Arbeiten an der Kirche St. Martin in Ahlsdorf
Die Dacheindeckung ist desolat. Dachkonstruktionen weisen Holzschäden auf. Aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk sowie Putzabplatzungen setzen dem Gotteshaus zu. Vorgesehen sind u. a. eine neue Biberschwanz-Doppeldeckung für das Dach und eine zimmermannmäßige Instandsetzung der Dachkonstruktion des Kirchturms und des Kirchenschiffes.
…davon 27.000 Euro für weitere Arbeiten an der Kirche St. Stephanus Helbra
Das Gotteshaus mit Teilen aus dem 11. Jahrhundert weist statisch-konstruktive Mauerwerksschäden und Risse aufgrund von Auswaschungen der Fugen auf. Zudem ist die Dacheindeckung der Eingangshalle so desolat, dass Niederschlagswasser eindringt und den Innenraum schädigt. Sanierungsarbeiten und Schwammbekämpfung sind geplant.

41.000 Euro – Ev. Kirchengemeinde St. Nicolai und St. Trinitatis Zerbst
…für die Sanierung des Eingangsportale
Bei der Sanierung des Gotteshauses im Jahr 2003 sind die Eingangsportale nicht behandelt worden. Korrosion und Verwitterung haben ihnen zugesetzt. Bauteile drohen abzufallen. Geplant ist u. a. Werkstücke zu sichern, zu konservieren und zu restaurieren. Steinbildhauerische Kopien aus Sandstein sollen fehlende Teile ersetzen.