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Pressemappe

Sie haben Fragen zur Unternehmensgeschichte, zum Glücksspiel in Sachsen-Anhalt oder möchten sich über das Thema Lotto-Glück informieren? Auf dieser Seite finden Sie die entsprechenden Presseinformationen sowie den Kontakt zur Pressestelle von LOTTO Sachsen-Anhalt für weitergehende Nachfragen.

Sachsen-Anhalts Lottospieler sind auf der sicheren Seite

Sicher, seriös und zuverlässig – dafür steht LOTTO Sachsen-Anhalt. Als staatlicher Anbieter von Lotterien und Wetten garantiert das Unternehmen die Wahrung des Spielgeheimnisses. Datenschutz und Spielsicherheit haben oberste Priorität.
Dass Kunden bei uns immer auf der sicheren Seite sind, wird seit 2006 regelmäßig durch einen akkreditierten Auditor überprüft. Im Jahr 2016 wurden dem Unternehmen der sichere Umgang mit Informationen und die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsprozesse mit zwei weltweit gültigen Sicherheitszertifikaten erneut bestätigt. Wir erkennen und bewerten regelmäßig Risiken, um einen manipulationsfreien und ordnungsgemäßen Geschäftsablauf zu garantieren.
LOTTO Sachsen-Anhalt ist zertifiziert nach den internationalen Standards ISO 27001:2013 (Informationssicherheitsmanagement) und WLA-SCS 2012 (Lotteriesicherheit). Dies garantiert, dass im Unternehmen die Standards der European Lotteries (EL) und der World Lottery Association (WLA) eingehalten und angewendet werden. Damit grenzt sich das Unternehmen ganz klar von illegalen Glücksspielanbietern ab.
LOTTO Sachsen-Anhalt war das erste ostdeutsche Lotterieunternehmen, dem 2010 die Einhaltung der hohen europäischen Standards für verantwortungsvolles Glücksspiel von der Dachorganisation der europäischen Staatslotterien European Lotteries (EL) in Lausanne zertifiziert worden war.

Die Zertifizierung umfasst zehn Kategorien: Forschung zum Glücksspiel und Suchtverhalten, Mitarbeiterschulung, Händlerprogramme, Spieldesign, Werbung und Marketing, Behandlungsangebote für spielsüchtige oder gefährdete Spieler, Aufklärung der Spieler, Zusammenarbeit mit Interessenvertretern sowie Berichterstattung und Ergebnismessung.

Die Entwicklung von LOTTO Sachsen-Anhalt seit der Gründung

Nach der deutschen Vereinigung am 3. Oktober 1990 wurde den neu gegründeten ostdeutschen Bundesländern nach westlichem Vorbild die Entscheidungskompetenz für das Lotteriewesen übertragen.

Die Landesregierung Sachsen-Anhalts beschloss am 17. September 1991 die Gründung einer neuen Lotto-Gesellschaft mit Sitz in Magdeburg. Neun Tage später, am 26. September, schlug die Geburtsstunde der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt (im Folgenden: LOTTO Sachsen-Anhalt), Alleingesellschafter ist das Land.

Am 8. Oktober 1991 erhielt das neue Unternehmen die Konzession für den Spielbetrieb. Damit war die Voraussetzung geschaffen, bisher nur in Westdeutschland veranstaltete Spielarten auch in Sachsen-Anhalt anzubieten. Am 12. Oktober 1991 nahmen die Lottospieler in Sachsen-Anhalt erstmals an einer Ziehung von LOTTO 6aus49 teil.

LOTTO Sachsen-Anhalt ist eine Neugründung und kein unmittelbarer Nachfolger des DDR-Lottos. Aus dem Zusammenschluss der Bezirksdirektionen Magdeburg und Halle des VEB Vereinigte Wettspielbetriebe war 1990 zunächst die Lotto GmbH Sachsen-Anhalt entstanden, die aber im September 1992 ihren Geschäftsbetrieb einstellte. Sie wurde im Mai 1994 rückwirkend zum Jahresende 1993 mit dem Landeslotterieunternehmen fusioniert und das Stammkapital von LOTTO Sachsen-Anhalt auf 3,2 Mio. Euro erhöht.

Im Januar 1993 wurde das neue Lottounternehmen als 16. Gesellschaft in den Deutschen Lotto- und Toto-Block aufgenommen, in dem die Unternehmen aller Bundesländer zusammenarbeiten und ihre Spieleinsätze zusammenführen. In den Folgejahren standen der organisatorische und personelle Aufbau der neuen Gesellschaft im Mittelpunkt.

Die Belegschaft wuchs von 30 Mitarbeitern zur Zeit der Gründung auf jetzt über 90. Binnen kurzer Zeit wurde ein flächendeckendes Vertriebsnetz geknüpft. Anfang 1996 zogen die bis dahin dezentral untergebrachten Lottomitarbeiter an ihren heutigen Sitz in der Magdeburger Stresemannstraße um. Im neuen Lottohaus verbesserten sich die Arbeitsbedingungen erheblich.

Im gleichen Jahr begann die Gesellschaft mit dem Online-Spielbetrieb, bei dem der Zahlentipp eines Spielers über ein Terminal in der Verkaufsstelle direkt an den Hauptrechner in der Lottozentrale übertragen und dort gespeichert wird. Die bis dahin von der Lotto-Gesellschaft von Niedersachsen übernommene Auswertung der Spielscheine war damit nicht mehr notwendig. Die neue Technik ermöglichte die Tippabgabe bis kurz vor Ziehungsbeginn.

Geschäftsführerin von LOTTO Sachsen-Anhalt ist Maren Sieb. An der Spitze des Aufsichtsrates steht Dr. Hinrich Holm.

Fragen & Antworten

Wie oft versuchen Menschen wöchentlich ihr Glück bei LOTTO Sachsen-Anhalt?

Bei LOTTO Sachsen-Anhalt werden wöchentlich etwa 600.000 Tipp- und Wettscheine sowie Lose gespielt, davon rund 400.000 im LOTTO 6aus49.

Wieviel Geld gibt ein Lottospieler durchschnittlich pro Woche aus?

Der Pro-Kopf-Einsatz der Sachsen-Anhalter im Jahr 2016 lag bei 1,56 Euro. Bundesweit liegt er bei 1,71 Euro.

Wie hoch sind die Spieleinsätze im Jahr?

Die Spieleinsätze bei LOTTO Sachsen-Anhalt im Jahr 2016 lagen bei rund 182 Millionen Euro.

Wieviel Prozent der Spieleinsätze werden als Gewinne ausgezahlt?

Im Durchschnitt 50 %.

Wie viele Gewinne glücken Spielteilnehmern im Jahr?

Im Jahr 2016 haben Spielteilnehmer 6,8 Millionen Mal bei LOTTO Sachsen-Anhalt gewonnen. Etwa jeder zweite Gewinn wurde im LOTTO 6aus49 erzielt.

Wie hoch sind die Abgaben an den Staat?

Rund 40 %. Diese setzen sich wie folgt zusammen: Lotterie- und Sportwettensteuer in Höhe von 16 2/3 % respektive 5 % der Spieleinsätze und Bearbeitungsgebühren. 15-20 % Konzessionsabgaben (für LOTTO 6aus49, EuroJackpot, KENO sowie die TOTO- und ODDSET-Sportwetten) oder jeweils 12,5 % Abgaben aus SUPER 6, Spiel 77, BINGO, plus 5 und den Sofortlotterien an das Land sowie als Lotterie-Fördermittel.

Von der GlücksSpirale werden bundesweit rund 27 % zur Förderung bereitgestellt. Das Geld erhalten zu gleichen Teilen Organisationen des Sports (Landessportbund Sachsen-Anhalt, Deutscher Olympischer Sportbund, Deutsche Sporthilfe), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Der vierte Teil bleibt im Land und kommt der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, dem Expo-Nachfolgeprojekt „Cranach-Höfe“ und dem Sanierungsprojekt des „Grauen Hofes“ in Aschersleben zugute.

Was war der bisher höchste Einzelgewinn in Deutschland bzw. in Sachsen-Anhalt?

In Baden-Württemberg gewann im Oktober 2016 ein Lottospieler 90 Millionen Euro im EuroJackpot. In Sachsen-Anhalt glückten die beiden bislang höchsten Lottogewinne im Landkreis Stendal. Im Sommer 1999 wurden dort 14,1 Millionen D-Mark gewonnen, im April 2014 waren es 6,3 Millionen Euro.

Wie viele Lotto-Verkaufsstellen gibt es in Sachsen-Anhalt?

650

Werden alle Gewinne von den Gewinnern abgeholt?

Nein. Im Jahr 2016 verfielen in Sachsen-Anhalt Gewinne in Höhe von 0,7 Millionen Euro. Das Geld kommt allen Lottospielern zugute. Es wird bei Landessonderauslosungen erneut ausgespielt.

Müssen Lottogewinne versteuert werden?

Nein. Lottogewinne unterliegen keiner Besteuerung. Versteuert werden müssen lediglich die Zinserträge aus angelegten Gewinnen.

Ist der Rentengewinn bei der GlücksSpirale vererbbar?

Ja. Die Erbschaft erfolgt aber nicht als Rentenfortzahlung, sondern als Einmalzahlung in Höhe des noch verbliebenen Kapitalstocks, aus dem die Rente gezahlt worden war. Einen Rentengewinn von monatlich 7.500 Euro kann sich der Gewinner auch als Einmalzahlung in Höhe von 2,01 Millionen Euro auszahlen lassen.

Wie viele Millionäre gab es bisher in Sachsen-Anhalt?

Von 1991 bis August 2017 wurden 96 Sachsen-Anhalter Glücksspielmillionäre.

„Wie hoch sind die Gewinnchancen im LOTTO 6aus49?

Rund 1 : 15,5 Millionen für einen Sechser und rund 1 : 140 Millionen für einen Sechser mit Superzahl (Jackpot).

Seit wann gibt es in Deutschland ….?


Wissenswertes zum Lotto-Glück

100 Kilometer hoher Spielscheinstapel +++ Die Deutschen lassen sich das Glück auch etwas kosten: 81,12 Euro setzte der statistische Durchschnittseinwohner Sachsen-Anhalts 2016 fürs Glücksspiel bei LOTTO Sachsen-Anhalt ein, bundesweit waren es 88,96 Euro pro Person und Jahr. Insgesamt tippten, losten und wetteten die Lottofreunde in Deutschland im Jahr 2016 für rund 7,3 Milliarden Euro. Alle Scheine aufeinandergestapelt, ergäbe das eine Höhe von rund 100 Kilometer.

Jeden Tag fast 17.000 Lotto-Euro für das Gemeinwohl in Sachsen-Anhalt +++ Ein fester Teil der Spieleinnahmen kommt dem Gemeinwohl in Sachsen-Anhalt zugute. Die Lotto-Toto GmbH unterstützte im Jahr 2016 insgesamt 370 Projekte mit 6,17 Millionen Euro. Anders gesagt: Fast 17.000 Euro von LOTTO fließen jeden Tag in gemeinnützige Vorhaben im Land. Unterstützt werden auf Antrag Projekte in den Bereichen Kultur, Sport, Soziales, Umwelt und kirchliche Denkmalpflege. Etwa ein Drittel der Summe kam der Kultur im Land zugute (z. B. Naumburger Straßentheatertage, "Die Räuber" Waldbühne Benneckenstein und "Olvenstedt probiert's" in Magdeburg. Etwa jeder dritte Förder-Euro fließt in den Sport. (z. B. neues Vereinsheim Sportplatz Röntgenweg in Weißenfels, neuer Steg für Wassersportgemeinschaft Wittenberg und neuer Sportplatz für Post Stendal. Die höchstmögliche Fördersumme beträgt – pro Projekt – 75.000 Euro.

134.000 Gewinne Woche für Woche +++ Lottospieler in Sachsen-Anhalt hatten im Jahr 2016 rund 6,8 Millionen Mal das Glück auf ihrer Seite. In allen Spielarten – vom LOTTO 6aus49 bis zu ODDSET, der Sportwette von LOTTO – wurden 6,8 Millionen Mal Geldbeträge gewonnen. Diese reichen vom 2,50-Euro-Gewinn in der Zusatzlotterie SUPER 6 bis zum Gewinn von 2,98 Millionen Euro. Diesen Volltreffer landete ein Lottospieler im Altmarkkreis Salzwedel im Januar 2016 im Spiel 77.

Jede Woche zwei Millionäre +++ In jeder Woche gibt es in Deutschland bei den Lottogesellschaften durchschnittlich zwei neue Millionäre. 2016 haben es 112 Lottospieler in den Club der Millionäre geschafft.

Zufallskreuze besser als Tippmuster und Zahlenreihen +++ Im Januar 1988 gab es im LOTTO 6aus49 die Ziehung mit den bislang meisten Sechsern. Damals hatten bundesweit 222 Lottospieler mit „zwei Drillingen“, also mit den Gewinnzahlen 24, 25, 26 sowie 30, 31, 32 und der Zusatzzahl 33 Glück. Jeder gewann rund 85.000 D-Mark. Im Oktober 1997 wurden Gewinnzahlen im LOTTO 6aus49 gezogen, die angekreuzt auf dem Spielschein ein „U“ darstellen. Diese Gewinnzahlen 9, 13, 23, 27, 38 und 40 hatten damals 134 Lottospieler richtig. Viele Menschen glauben, mit einer besonders originellen Tippkombination würden sie im Erfolgsfall den Sechser ganz allein bekommen. Doch das Vertrauen auf ausgeklügelte mathematische Zahlenfolgen oder „einzigartige“ Spielschein-Muster hat sich schon oft als großer Irrtum erwiesen, denn die Idee zu solchen vermeintlich strategischen Tippreihen hatten immer auch schon andere. Deshalb geht die Quote bei solchen Strickmustern oder Zahlenreihen häufig „in den Keller“. Am besten ist also immer noch das spontane Ankreuzen von sechs Zahlen - oder ein Quicktipp aus dem Lotto-Zufallscomputer, der die Qual der Wahl abnimmt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Pressesprecherin Frau Astrid Wessler.