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GlücksSpirale hilft: 23.750 Euro zur Notsicherung des Stadtspeichers Sandau

5 Personen stehen mit dem symbolischen Scheck der Glücksspirale und einem Regenschirm mit GlücksSpiralen-Logo vor dem Speicher in Sandau: V.l.n.r.: Louise Nguyen – Architektin Bärbel Hornemann – Ortskuratorin Stendal der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Birgit Pietsch – Mitarbeiterin der Stadt Sandau Vicky Germain – Eigentümerin des ehemaligen Stadtspeichers Dr. Volker Stephan – ehemaliger Ortskurator Stendal der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Der Stadtspeicher Sandau (Landkreis Stendal) war über Jahrhunderte ein bedeutender Knotenpunkt des regionalen Handels und prägte das Wirtschaftsleben der kleinsten Stadt Sachsen-Anhalts. Jahrzehntelanger Leerstand sowie eindringende Feuchtigkeit haben jedoch schwere Schäden hinterlassen.
Nachdem bereits vor zwei Jahren eine Förderung in Höhe von 23.600 Euro für die dringenden Sicherungsmaßnahmen an der maroden Tragwerk- und Dachkonstruktion erfolgte, steht nun der nächste wichtige Schritt an: die statische Notsicherung der historischen Giebelwand. Hierfür stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz erneut 25.000 Euro bereit – davon stammen 23.750 Euro aus Mitteln der GlücksSpirale von LOTTO.

LOTTO hilft, ein Stück Stadtgeschichte zu erhalten

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement sich die Menschen in Sandau für dieses einzigartige Baudenkmal einsetzen“, sagte Lotto-Geschäftsführer Stefan Ebert. „LOTTO hilft gern dabei, ein Stück Stadtgeschichte zu erhalten und mit neuem Leben zu füllen.“
Mit den laufenden Sicherungsmaßnahmen sollen das Gebäude dauerhaft stabilisiert und die Grundlage für eine spätere Nutzung als kulturelles Zentrum geschaffen werden. „Ohne die Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der GlücksSpirale wäre dieses Projekt in seiner Tragweite nicht umsetzbar“, betonte Vicky Germain, Eigentümerin des Stadtspeichers. „Der Speicher ist ein Herzstück unserer Stadtgeschichte – wir wollen ihn wieder mit Leben füllen.

Blick in den Speicher Sandau, ein Geflecht aus dicken Holzbalken trägt das Dach des alten Speichers

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nennt den Speicher in Sandau ein architektonisches Juwel.

Er vereine die Bauweisen des Niederdeutschen Hallenhauses und des Mitteldeutschen Stockwerksbaus miteinander.

Ein Niederdeutsches Hallenhaus habe vorne die Einfahrt für das Fuhrwerk, rechts und links die Lagerräume für die Ernte und im hinteren Teil die Wohn- und Stallräume, schreibt die Denkmalschutzstiftung auf ihrer Webseite.

„In Sandau aber kann man durch den gesamten Speicher hindurchfahren", heißt es dort weiter. Außergewöhnlich sei auch das zweigeteilte Dach, in das über die gesamte Gebäudelänge ein Lüftungsschlitz eingebaut ist, der die Ernte vor Fäulnis schützte.
Nun habe der Speicher den Schutz selbst nötig. Das Dach sei löchrig, Teile seien bereits weggefault. Wände und Giebel müssen abgestützt werden. Mit den Mitteln vom Denkmalschutz und der GlücksSpirale soll dem Verfall Einhalt geboten werden.

Vier feste Begünstigte bei der GlücksSpirale

Parallel zur Vergabe von Lotteriefördermitteln durch LOTTO Sachsen-Anhalt werden mit 27 % der Spieleinnahmen aus der GlücksSpirale jährlich vier feste Destinatäre (Begünstigte) bei verschiedensten Projekten unterstützt.

Im Jahr 2025 erhielten aus GlücksSpirale-Einnahmen in Sachsen-Anhalt:

Die GlücksSpirale ist eine Endziffernlotterie. Die Ziehung der Gewinnzahlen erfolgt samstags. Der Höchstgewinn ist eine Einmalzahlung von 1,2 Millionen Euro plus monatliche Rente von 5.000 Euro, die 20 Jahre lang gezahlt wird. Ein Los der GlücksSpirale kostet 5 Euro pro Ziehung. Es gibt auch halbe und Ein-Fünftel-Lose.